Engelskulpturen
Schäden durch Transport, falsche Lagerung, falsche Oberflächenbehandlung,
Schäden durch Umwelteinflüsse.
Dies ist nur ein kleines Spektrum der Möglichkeiten wie Skulpturen geschädigt werden können.
Diese zwei Engelfiguren sind Bestandteil eines Altars aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Der gesamte Altar war mehrfach geschädigt durch Insektenbefall, Wassereinbruch und immer wieder notdürftige Reparaturen.
Neben diesen Figuren befanden sich noch weitere 22 Engelskulpturen an diesem Altar.
Während die beiden großen neben einer Farbfassung noch umfangreiche Blattvergoldungen hatten,
waren die kleineren Figuren nur mit einer Farbfassung belegt.
Die Farbfassung der 'Großen' war, ebenfalls wie die Vergoldung, sehr stark geschädigt.
Die Schäden gingen bis auf den Holzkern.
Nach einer giftfreien Schädlingsbehandlung musste der Korpus neu geleimt und grundiert werden.
Aufgebaut auf die aufgefundenen Resten ein Kreidegrund auf dem Holz aufgebaut.
Darauf wurden dann die Vergoldung und die Farbfassung aufgebracht.
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Skulptur aus Vollguss
Diese Figur wurde bei einem Transport schwer geschädigt.
Da sämtliche Bruchteile gesammelt werden konnten, läßt sich der Korpus sehr gut
zusammenfügen.
Der weitaus schwierigere Teil ist hier, die Patina an den Bruchstellen so exact wie möglich zu erstellen.


